RFID-Technik für Demenzkranke

Gerade für demenzkranke Bewohner in Pflegeheimen bietet der Einsatz von RFID-Technologie einen größeren Bewegungsspielraum und damit eine höhere Lebensqualität, da sie sich in einem festgelegten Aufenthaltsbereich frei bewegen können. 

Ähnlich wie bei den Sicherheitsetiketten im Einzelhandel erhält der Demenzkranke einen RFID-Transponder, der beim Verlassen der Einrichtung oder des Wohnbereichs einen Alarm auslöst und das Pflegepersonal alarmiert. Die Realisierung eines solchen Systems kann je nach Anforderung und Einsatzbereich unterschiedlich aussehen:

Passive Transponder

in Form von kleinen Plättchen können gut an Kleidung oder Schuhen befestigt werden. Eine Induktionsschleife im Fußboden der Eingangstür sorgt für ein schwaches elektromagnetisches Feld und erkennt den Funkchip bei Überschreiten eines erlaubten Bereichs. Über eine angeschlossene Lichtruf- oder Telefonanlage kann ein Alarm ausgelöst und das Pflegepersonal informiert werden.

Aktive Transponder

in Form von Transponderuhren oder Patientenarmbändern am Handgelenk des Patienten ermöglichen einen größeren Abstand des Transponders vom Lesegerät, so dass Antennen über der Tür oder an Türpfosten ein Überschreiten des Bereichs bis zu 1 m Abstand erkennen können.