NFC im Consumer-Electronic-Bereich

NFC und das Smartphone / Tablet

Eine weitverbreitete NFC Lösung zeigt sich in der Ladestation für NFC-fähige Smartphones und Tablets. Frei nach dem Motto: „Kein Kabel, keine Stecker“, wird das Smartphone einfach in die Ladestation gelegt und der Ladeprozess beginnt (Wireless Charging).

Zudem lässt sich mit der neuen Übertragungstechnologie ebenso kabellos Musik hören. Hierzu ist neben einem NFC-fähigen Smartphone auch ein NFC-fähiger Lautsprecher nötig. Die Besonderheit hierbei: Berührt man mit dem Smartphone den Lautsprecher, wird eine Verbindung via Bluetooth aufgebaut. Der eigentliche Verbindungsaufbau erfolgt zwar über Bluetooth, jedoch erleichtert NFC den Datenaustausch sehr, da ein manuelles Pairing der beiden Geräte entfällt. In einfachen Worten gesagt: Anstelle des Nutzers macht nun NFC die beiden Geräte in Windeseile miteinander „bekannt“ und gibt Bluetooth grünes Licht für den Datenaustausch.

NFC Tags und ihr Nutzen

NFC-Tags – das sind kleine Aufkleber oder Plastikmünzen, die einen Chip enthalten. Dieser Chip lässt sich mithilfe von bestimmten Apps programmieren und sorgt dafür, dass das Smartphone bei Berührung mit einem solchen Chip definierte Aktionen ausführt.

So kann ein NFC-Tag zum Beispiel so programmiert werden, dass sich beim Betreten des Besprechungsraumes und bei Berührung des Chips das Smartphone automatisch auf stumm schaltet.

Fitness-Armbänder und Datenuhren

Wie auf der Messe in Barcelona bereits von zwei namhaften Smartphoneherstellern vorgestellt, geht der Trend in Richtung Fitness-Armbänder. Dabei handelt es sich um sogenannte „Wearable Devices“ oder kurz „Wearables“ (tragbare Geräte). Diese Armbänder sind unter anderem mit Fitness-Tracking-Funktionen ausgestattet wie Schrittzähler und Pulsmesser. Zur Auswertung der Fitnessdaten und „Kontaktaufnahme“ mit dem Endgerät zu Hause dient auch hier die NFC Technologie.