Spulen wickeln

hr electronic verfügt über 30 Jahre Erfahrung im Spulen wickeln. Wurde der Draht in den Anfängen noch mit der Hand gewickelt, so stehen uns heute modernste Wickelautomaten für das halb- und vollautomatische Spulen wickeln zur Verfügung.

Beim Spulen wickeln unterscheidet man entsprechend dem Spulenkern zwischen Luftspulen / Backlackspulen und Kernspulen.  Spulen, die auf einen Körper gewickelt werden, bezeichnet man allgemein als Körperspulen

Luftspulen:

Luftspulen besitzen, wie der Name schon sagt, kein magnetisches Kernmaterial. Aus herstellungstechnischen Gründen werden sie aber  auf einem nichtmagnetischen Körper gewickelt und anschließend von diesem Körper wieder abgenommen. Hierzu muss für jede kundenspezifisch zu wickelnde Spule ein spezielles Werkzeug, das als Wickelkörper dient, gefertigt werden.

Luftspulen gibt es in verschiedensten Abmessungen und Bauformen: Zylinderspulen, rechteckige Spulen, dreieckige Spulen, Flachspulen usw. Die Form der Spule wird dabei durch die Anwendung vorgegeben. Die Induktivität der Luftspulen wird entscheidend durch die Spulenform, Innnendurchmesser, Wickeldurchmesser, Windungszahl und Spulenbreite beeinflusst. Im Gegensatz zu den Spulen mit weichmagnetischem Kern haben Luftspulen relativ kleine Induktivitäten.

Zur Herstellung freitragender Spulen wird sogenannter Backlackdraht verwendet. Hierzu werden nach dem Spulen wickeln die Windungen der Spule durch Erhitzen oberflächlich miteinander "verbacken" (verklebt).

Kernspulen:

Im Gegensatz zu den Luftspulen besitzen Kernspulen einen ferromagnetischen Kern, was den Vorteil hat, dass damit höhere Induktivitäten erzeugt werden können.

Je nach Anzahl der verwendeten Drähte (1, 2 oder 3) spricht man von einer einfachen, bifilaren oder trifilaren Wicklung.